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Endlich - Eskalation! 02.08.2017 - 00:56 Uhr
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Die Nacht war SCHON WIEDER ruhig! Der Tag beginnt ohne die versprochene Gesangseinlage von Jonas – Schade oder „Gott sei Dank“, das bleibt offen.
Nach dem gewohnt entspannten Frühstück starten wir mit Spielen. Erst etwas zum Warmmachen und dann geht es an die Wettspiele. Zuckerwürfel stapeln, Wasser transportieren, auf einem Rollbrett fahren, Toilettenpapier abrollen, Tischtennisbälle im Löffel weitergeben oder Becher schleudern.....
Geschick, Ausdauer, Geschwindigkeit und Konzentration sind gefragt. Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Einige verstehen dieses System, aber eben nicht alle. Es entsteht der erste Spruch des Tages von Jonas:“ Wie kann das bloß angehen? Zu blöd, beim beschei... voll verka....!“ Was in der zensierten Fassung ungefähr bedeutet. „Ihr seid zu ungeschickt um richtig zu Schummeln!“
Ich hab an meinem Spiel die letzte Gruppe und der Bewegungsvormittag ist beendet. Ob ich es als Kritik an mir, meinem Spiel oder meiner Schiedsrichterleistung sehen soll, dass man mir aus purer Freundlichkeit 2 Eimer Wasser über den Kopf schüttet, kann ich auch jetzt in der Nacht noch immer nicht genau sagen. Fakt aber ist, dass ist der Anpfiff zur ersten (HURRA!!) Eskalation. Wasser fliegt waagerecht, diagonal und senkrecht in größeren Mengen und von allen Seiten durch die Luft. Fast alle werden nass, da die Sonne scheint ist es aber nicht zwingend problematisch. Zwar nähert sich mein Bestand an sauberen und trocken kurzen Hosen langsam aber stetig dem Ende, aber was soll´s, Hauptsache es bringt Spaß.
Vor dem Essen noch schnell Klamottenwechsel. Danach ist etwas Runterfahren angesagt. Es werden noch einige Drehbücher vervollständigt und nach Kaffee und Eis wird weiter gedreht. Auch der jetzt einsetzende Regen kann die Teams nicht davon abhalten, alles in Szene zu setzen.
Nicht alles klappt auf Anhieb und da ist es Verständlich, das Marthe (the brain) als Regisseurin langsam graue Haare bekommt, hat sie doch wahre Heldenschauspieler mit Lukas und Mattis in ihrer Crew. Wir amüsieren uns aber prächtig, besonders Mattis gelbes fest an seinen Körper gebundenes gelbes Reitpferd ist der Hammer und stellt eine echte Konkurrenz zu Olaf-Zementa, dem grünen Gaul von Lukas.
Im Konferenzraum versucht Yngve als Regisseur und gleichzeitiger Hauptdarsteller sein Glück. Ob mit oder ohne Erfolg, dass will ich an dieser Stelle nicht genauer beleuchten, diskussionsfreudig ist er auf jeden Fall. Man könnte es auch mit der Bemerkung „viel Zeit verbraucht, sehr wenig geschafft“ umschreiben. Dennoch gibt es auch positives zu Berichten. Die zwei Schauspielerinnen sehen in ihren Hochzeitskleidern hervorragend aus.
Es wird Zeit für das Abendbrot, alle sind bereit nur Jojo ist in seinem Bett eingeschlafen. Ob es an den Ausdünstungen seiner trocken geföhnten Schuhe liegt, dass er so weit weg ist, weiß ich nicht, aber die Bemerkung von ihm, als er wach wird, lässt genau das vermuten: „Sollen wir schon zum Frühstück?“ Na klar Jojo, wie immer: Frühstück um 18:15!
Nach einer lockereren Essen- und Gesprächsrunde wird der Kiosk geöffnet, die ersten Filmszenen herunter geladen, weiter gedreht und gebastelt. Nach so einem langen, Bewegungs- und Drehtag steht das Wort Erschöpfung bei einigen ins Gesicht geschrieben. Das könnte vielleicht die 4. ruhige Nacht in Folge werden – ein Rekord!