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Film ab! 30.07.2017 - 01:03 Uhr
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Die Fahrt startet und verläuft im Regen, mal mehr, mal weniger, mal heftig. Von Pedi, die mit Mareike, Paul, Paddel und Sandra die Vorbereitungen trifft, ereilt mich die Nachricht: Es herrscht Chaos! Grundsätzlich in Verbindung mit unserer Sommerfahrt nichts außergewöhnliches, aber wir haben zum Chaos in Malente nichts beigetragen.
Die Gruppe, die vor uns das Haus belegt hatte, verlässt alles völlig verdreckt und beschädigt. Die Reinigung dauert erheblich länger und unsere Ausbilder unterstützen die Reinigungskräfte.
Wir fahren langsam, nicht nur weil offensichtlich noch andere Menschen Spaß daran haben im strömenden Regen durch die Gegend zu fahren, sondern auch, damit wir etwas Zeit für das Vorbereitungsteam gewinnen. Nach 2,5 Stunden sind wir da.
Wir sind wieder da... in Malente und mit uns die Sonne! Wenn viele coole Kids, chaotische Betreuer und Ausbilder auf Sommerfahrt gehen, scheint das Wetter ein Einsehen zu haben und zumindest zeitweise das Gefühl von Sommer zu versprühen.

Wir starten in Malente mit einer der wichtigsten Sachen – dem Essen! Wir haben wieder unseren eigenen Speisesaal und wir fühlen uns sofort heimisch. Es gibt leckeres Gulasch mit Spätzle, Salat und Schokopudding. Für alle die lieber Gulasch ohne Fleisch mögen (Geht das?), gibt es auch etwas Gemüsiges.
Dann erfolgt im Speiseraum die Einweisung über Ablauf, Regeln, Planungen, Zimmerverteilung – nur das Thema bleibt offen. Nach einer knappen Stunde ist alles fertig und wir können in Haus 3, unser Haus, das fünfte Jahr in Folge unser Zuhause für eine Woche.
Das Thema wird bekanntgegeben: „Völlig abgedreht!“ Die Gruppen, 3 sind es, müssen einen Film drehen. Sie ziehen Western, Actionfilm und Stummfilm. Sie bekommen Videokameras, Drehbuchtips, Filmklappe, Reflektoren und müssen sich noch einige Utensilien bauen. Eine Flüstertüte, ein Stabmikrofon, ein Teamschild und Teamarmbänder werden gestaltet und bewertet. Sie erhalten Wertmarken dafür, mit dehnen können sie im Requisitenshop einkaufen gehen. Dort gibt es Hüte, Perücken, Brillen, Kostüme, Kleider, Jacken, Schmuck, Pistolen, Masken, Telefone........ ein Zelt voll mit Sachen – sogar Dirndl und Hochzeitskleid sind im Angebot. Die Kinder sind fassungslos, wo diese wunderschönen Sachen alle herkommen.
Die ersten Drehbücher werden geschrieben und die Jobs verteilt – schließlich hat nicht jeder ein Filmgesicht und kann als Schauspieler eingesetzt werden. Kamerafrau oder Kabelträger geht ja auch – ob die Auswahl immer richtig ist? Wir werden es sehen...
Bei diesem ganzen Stress hätten wir fast etwas vergessen, das Essen! Kartoffelsalat mit Würstchen, Brötchen, Brot, Käse, Aufschnitt, Salat...... wer nicht satt wird ist selber Schuld.
Nach dem Essen öffnet für alle, die noch etwas für den kleinen Hunger zwischendurch brauchen, der Kiosk. Es lohnt sich.
Mittlerweile sind unsere Dänemarkurlauber eingetroffen, Line, Jette, Mattis und Yngve bereichern die Teams.
Dann folgt eine Prämiere: Facebook live. Einige Kids lassen den Tag noch einmal Revue passieren und stellen sich den Fragen von Björn. Das Experiment gelingt und bringt Spaß, trotz erhöhter Nervosität. Morgen starten wir gegen 20:00 wieder eine Liveschaltung bei Facebook.
Den Abschluss des Tages füllen die Kids mit Beachvolleyball, Fußball und 3 weiteren Bewegungsspielen – Mensch ärgere Dich nicht, Phase 10 und dem Hochleistungssport schlechthin: Schach! Lea und Marco liefern sich 2 Partien.
22:00 es geht auf die Zimmer, bei einigen ist es erstaunlich schnell ruhig, einige Jungs pokern, obwohl sie gar nicht die Regeln kennen. Regeln werden auch völlig überbewertet. Das 5er Mädels-Zimmer gibt noch eine Runde „Hello Kitty Sekt“ aus – wenn das man nicht die Stimmung gnadenlos anheizt, weiß ich auch nicht...
0:30 Ende der Pokerrunde, dafür kloppen einige Ausbilder noch die Karten.

Was gibt es sonst noch? Achja! Wir haben 3 Praktikanten mit. Es besteht noch etwas Lernbedarf oder wie sagte Jonas bei Facebook live: „Die müssen noch etwas eingenordert werden!“ Machen wir Jonas, ich bin mir sicher.

01:15, es ist ruhig im Haus, bis auf einige unermüdliche Kartenspieler. Gute Nacht ihr Lieben im Amt Südangeln!